Haben es auf den Safari-Browser abgesehen: Polizei warnt vor “BKA”-Betrügern


 

Die Polizei Niedersachsen warnt vor sogenannten „Bundeskriminalamt-Betrügern“. Diese haben sich darauf spezialisiert, den Safari-Browser auf IOs-Geräten lahmzulegen und fordern von den Geschädigten eine “Strafzahlung” in Form von iTunes-Gutscheinen. So können Betroffene ihren Browser wieder entsperren

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Auf dem Bildschirm erscheint in diesen Fällen ein falscher Hinweis vom Bundeskriminalamt, der eine Weiternutzung des Browsers zunächst unmöglich macht. Der Nutzer habe demnach angeblich illegale Internetinhalte geladen. Gegen eine Zahlung von 200 Euro in iTunes-Gutscheinen als Strafe innerhalb von 24 Stunden würde das Gerät dann angeblich wieder entsperrt.

Die Polizei Hagen entwarnt jedoch in einem Facebook-Post: „Natürlich sperrt das Bundeskriminalamt keine Endgeräte und fordert auch nicht zur Zahlung von Geldbeträgen auf. Schon gar nicht über iTunes.“ Auf keinen Fall solle man den Betrag bezahlen.

Um den Browser wieder zu entsperren, würde laut Polizei folgende Vorgehensweise funktionieren: Man solle die „Einstellungen“ aufrufen, dann den Unterpunkt „Safari“ öffnen. Anschließend muss man auf den Button „Verlauf und Websitedaten löschen“ klicken, dieser befindet sich fast am Ende der Safari-Einstellungen. Die dann aufpoppende Bestätigungsanfrage des Geräts müsse dann bestätigt werden. Anschließend sollte ihr Browser wieder entsperrt sein.